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Schälanschnitt bei Gewindebohrern und Schneideisen

Dienstag, 11. Juli 2017

Schälanschnitt bei Gewindebohrern und Schneideisen

In diesem Beitrag möchten wir etwas näher auf den Schälanschnitt bei Gewindebohrern und Schneideisen eingehen.

Maschinengewindebohrer Gewindebohrernuten gerade genutet mit Schälanschnitt

Detailansicht: Gewindebohrernuten (gerade genutet mit Schälanschnitt) eines Maschinengewindebohrers

 

Wozu dient ein Schälanschnitt?

Bei Schneideisen und Gewindebohrern gibt es einen Schälanschnitt. Er sorgt dafür, dass der Span gebrochen wird und so nach unten aus der Bohrung austritt.

Bohrung eines Durchgangsloch (Dulo) mit einen gerade genuteten Maschinengewindebohrer mit Schälanschnitt

Bohrung eines Durchgangslochs (Dulo) mit einem gerade genuteten Maschinengewindebohrer mit Schälanschnitt

Gewindebohrer mit Schälanschnitt eignen sich deshalb besonders für Durchgangslöcher um die Späne unterhalb der Bohrung auszuwerfen. Darüber hinaus gibt es auch Schneideisen mit Schälanschnitt. Den Schälanschnitt können Sie an der Winkeleinstellung in der horizontalen Ebene erkennen. Der Winkel des Schälanschnittes kann beim Regelgewinde zwischen 10 – 15 Grad liegen. Beim Feingewinde hingegen zwischen 8 – 12 Grad.

Technische Zeichung: Schälanschnitt

Technische Zeichnung: Schälanschnitt

Vorteile eines Schälanschnittes?

Sowohl bei Gewindebohrern als auch bei Schneideisen ergeben sich durch den Schälanschnitt ein vereinfachter Anschnitt und eine gute Spanabfuhr.

Wie lang ist der Schälanschnitt?

In der Fachliteratur toleriert man bei der Länge des Schälanschnittes, 1 – 2 Gänge über der Anschnittlänge.

 

Maschinengewindebohrer Gewindebohrernuten Spiralnute, gerade genutet mit Schälanschnitt und gerade genutet

Unterschiedliche Gewindebohrernuten: Spiralnute, gerade genutet mit Schälanschnitt und gerade genutet

In diesem Blogartikel stellen wir Ihnen die unterschiedlichen Gewindebohrernuten vor:

Hier noch ein Video zum Schälanschnitt bei Gewindebohrern:

 

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Anschnittformen bei Gewindebohrern

Donnerstag, 28. Juni 2012

Die Anschittsformen bei Gewindebohrern spielen eine sehr entscheidende Rolle

Beim Schneiden von Innengewinden wird die ganze Schneidarbeit von den Zähnen des Anschnitts geleistet. Die Entscheidung über die bestgeeignete Anschnittform ist deshalb sehr sorgfältig zu treffen. Denn der Anschnitt beeinflusst nicht nur die Qualität des Gewindes sondern auch die Standzeit des Gewindebohrers. Die Form des Anschnitts ist abhängig von der Art des Kernlochs. Ob es sich um ein Durchgangsloch (Bohrung in einem Werkstück, die das ganze Werkstück durchquert) oder ob es sich um ein Sackloch (eine Bohrung die das Werkstück nicht vollständig durchdringt, sondern nur eine bestimmte Tiefe hat) handelt.

Für Sacklöcher empfehlen sich rechtsgenutete Gewindebohrer oder gerade genutete Gewindebohrer mit kurzem Anschnitt. Die rechtsgenuteten Werkzeuge führen die Späne nach oben in Richtung des Schafts ab. Der Anschnitt ist so ausgelegt, dass beim Rücklauf die Späne sich nicht verklemmen, sondern zuverlässig abgeschert werden.

Anschnitte

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