Archive for the ‘Geschichte des Gewindes’ Category

Gewinde zur Anfangszeit der Industrialisierung – Die Anfänge in Deutschland

Mittwoch, 17. August 2016

Gewinde zur Anfangszeit der Industrialisierung – Die Anfänge in Deutschland

Geschichtlich lässt sich die Herstellung von Muttern und Schrauben ziemlich genau zurückverfolgen. Aufzeichnungen ergaben, dass bereits im Jahre 1680 im rheinländischen Velbert, die ersten großen Produktionen stattfanden. Von da aus expandierte das Wissen nach Cronenberg (Wuppertal, NRW) und Hagen (NRW). Gewinde wurden zu der Zeit von „Kleinschmieden“ gefertigt. Diese arbeiteten zunächst sehr lokal bis die Nachfrage stieg. Die typische Schmied-Ausrüstung bestand aus „Schmiedefeuer mit Blasebalg, Amboß, Hämmern, Zangen, Durchschlägen und Schraubenstöcke“ (Kellermann / Treue 1962, S. 177).

Quelle: GSR Archiv

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Gewinde in der Antike 2 – Olivenöl- und Weinpresse

Dienstag, 16. Februar 2016

Im heutigen geschichtlichen Eintrag geht es um landwirtschaftliche Pressen in der Antike und wie Schrauben und Muttern bei der Verwendung von Pressen eine große Rolle spielen.

Öl und Wein waren in der Antike sehr wichtige Rohstoffe. Im Römischen Reich dienten Öl und Wein nicht nur zum Verfeinern von Speisen. Beides konnte in der von Agrarwirtschaft abhängigen Antike zu weiteren Produkten verarbeitet werden. So konnte Öl beispielsweise auch zur Beleuchtung in Öllampen Verwendung finden oder auch zur Parfümherstellung. Währenddessen diente Wein, weiterverarbeitet in Form von Essig, den römischen Soldaten als Erfrischungsgetränk und Desinfektionsmittel.

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Gewinde in der Antike 1 –Die archimedische Schraube

Freitag, 15. Januar 2016

Bereits in der Antike gab es Schraub- und Spiralstrukturen, gleichwohl sie nicht mit den modernen Schraubverbindungen oder Gewindewerkzeugen zu vergleichen sind. Als Erfinder der mathematischen Theorie der Wasserspirale, Wasserschnecke oder auch Schneckenpumpe, gilt Archimedes aus Syrakus (287 – 22 v. Chr.). Archimedes war ein griechischer Mathematiker, der während seines Aufenthalts in Ägypten, spiralförmige Konstruktionen zur Bewässerung von Feldern studierte. Deshalb ist diese auch unter dem Namen „Archimedische Schraube“ bekannt. Es gibt Überlieferungen, die darauf deuten, dass lange vor Archimedes Zeit, Wasserschnecken als Hilfsmittel in der Landwirtschaft bekannt waren. Bis heute werden diese in Ägypten am Nil eingesetzt.

Funktion der Wasserschraube

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Finden Sie das richtige Gewinde für Ihr Fahrrad!

Freitag, 31. Juli 2015

Fahhradgewinde

Aus der historischen Entwicklung heraus sind im Fahrradbau unterschiedliche Gewindeabmessungen gewachsen. Viele Innovationen der Fahrradtechnik stammen aus dem späten 19. oder beginnenden 20. Jahrhundert in den USA oder Großbritannien, deshalb sind heute noch Zollgewinde weit verbreitet. Erhöhte Belastungen (z.B. an den Speichen) bewirkten, dass spezielle Fahrradgewinde normiert wurden, die sonst nirgendwo Anwendung finden. Alle anderen Normungsversuche waren nicht in der Lage, überholte Gewindeabmessungen zu ersetzen, sondern schufen durch neue Gewindetypen weitere Verwirrung. Es gibt sehr viele ähnliche Gewinde, bei denen man schnell etwas falsch machen kann, wenn man es mit Gewalt versucht.

Es existieren momentan:

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Herstellung von Innengewinde

Freitag, 25. September 2009

closeups_web1Herstellung von Innengewinden

 

Das Kernloch wird mit einem Kernlochspiralbohrer vorgebohrt. Wählen Sie den Bohrerdurchmesser laut Tabelle. Wichtig: Das Kernloch muss bei Sacklöchern um die Anschnittlänge tiefer als das gewünschte Gewinde vorgebohrt werden. Wir empfehlen Ihnen, das  Kernloch auf den Gewindedurchmesser abzusenken. Befestigen Sie den Gewindebohrer in dem verstellbaren Windeisen oder bei den kleineren Abmessungen im Werkzeughalter. Achten Sie darauf, dass das Schraubgewinde des Arms des verstellbaren Windeisens fest angezogen ist   Setzen Sie den Gewindebohrer senkrecht zur  Bohrung an.  Unter leichtem Druck wird der Gewindebohrer mit Hilfe des Windeisens im Uhrzeigersinn in die Bohrung gedreht. Nach einer halben Umdrehung ist der Span jeweils durch Zurückdrehen zu brechen.

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